Omas Lebkuchen

09.12.2019

… weil die alten Rezepte einfach doch die besten sind!

Heuer habe ich zum ersten Mal Lebkuchen gebacken. Der Lebkuchen von meiner Oma ist einfach der Wahnsinn. Er duftet nicht nur herrlich, sondern schmeckt hervorragend und ist von Beginn an butterweich. Ich liebe Lebkuchen - ich verbinde damit die beginnende Weihnachtszeit und kuschelig gemütliches Beisammensein im wohlig warmen zu Hause. UND: meine Omi - sie ist nämlich die beste Oma ;-) 
So weckt allein der Geruch des Lebkuchens Kindheitserinnerungen an meine Großeltern, an eine zufriedene und glückliche Kindheit voll mit Liebe, Herzlichkeit und Geborgenheit, für die ich sehr dankbar bin. 

Der Lebkuchen ist ruck zuck herzustellen. Ich habe den Teig bereits am Vortag gemacht - dann wird der Lebkuchen noch besser ;-)

Folgende Zutaten werden zum Teig verarbeitet:

56 dag Roggenmehl
36 dag Staubzucker
4 Eier
4 Esslöffel Honig
1 Packung Lebkuchengewürz
10 dag gemahlene Walnüsse
10 dag Butter
1 gestrichenen Teelöffel Natron

Zum Bestreichen des Lebkuchens vor dem Backen: 1-2 Eidotter

Nachdem ihr den Teig hergestellt habt, geht es über Nacht eingewickelt in Frischhaltefolie ab in den Kühlschrank.

Und so geht es am nächsten Tag weiter:

Schritt 1: Ihr walkt den Teig aus. Dafür verteilt ihr etwas Roggenmehl auf der Arbeitsfläche. Der Teig soll etwa 3 mm hoch sein. (Auf Grund des Natrons geht er dann noch auf.)

Schritt 2: Wählt eine Ausstechform und stecht damit euer Lieblingsmotiv aus. Dann geht es ab auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. 

Schritt 3: Bevor ihr den Lebkuchen ins Backrohr gebt, bestreicht ihn mit einem Eidotter. 

Schritt 4: Nun geht es ab ins Backrohr und zwar für ca. 8 bis 10 Minuten auf 180 Grad Heißluft. 

Danach gebt ihr den Lebkuchen vom Backblech runter und lasst ihn auf geradem Untergrund auskühlen - fertig!

Viel Freude beim GE.nieS.S.en!